Zwischen Ignoranz und Resignation

veronika-hoeller Allgemein, Gewaltprävention Kommunikation , , , , , , , ,

Wieder einmal ist ein bisschen Zeit ins Land gezogen und ich hatte keine Zeit zum Schreiben. In ganz Deutschland gibt es Probleme mit sexuellen Übergriffen unter Kindern in Kindertageseinrichtungen und Grundschulen. Wie immer gibt es zahlreiche hilflose Eltern und Institutionen die fest zusammenhalten, da schlechte Presse viel zu viel Geld kosten würde.

  • Kindergartenplätze müssten neu vergeben werden, in viel zu vollen Städten und Dörfern

Darum versuchen Schulen und Kindertagesstätten diese Angelegenheiten unter der Hand zu lösen. Nicht alle sind dabei schwarze Schafe, sondern bieten wirklich gute Lösungen an, welche zum Schutze der Kinder dienen.
Andere wiederum, setzen Eltern unter Druck wie bei uns! Und genau aus diesem Grund habe ich den Blog ins Leben gerufen, um zu helfen. So habe ich weniger Zeit für den Blog hoffe aber, dass ich genügend Zeit für alle Eltern habe, die sich im Moment hilflos, allein und gedemütigt fühlen.

Ich habe das Gefühl, dass immer erst gehandelt wird, wenn etwas Schreckliches geschieht. So kann natürlich nicht richtig gehandelt werden, weil man in diesen Momenten nur die Lücken schließt ohne richtige Lösungen zu finden. Gewaltprävention ist das magische Wort! Die Schulen und Kindertageseinrichtungen müssen vorab an einer Konzeption arbeiten, welche im Notfall direkt greifen kann. So schützt man die Einrichtungen und die Kinder. Ein frühkindliches Sexualkonzept sollte gemeinsam mit Eltern und Pädagogen erarbeitet werden, damit das Personal früh genug erkennen kann, wenn etwas nicht stimmt und dementsprechend agieren kann.

Denn sexuelle Übergriffe können leider überall geschehen, wichtig ist, dass direkt gehandelt wird und die sexuellen Übergriffe erkannt sowie thematisiert werden.

Kinder können einiges wegstecken …echt jetzt?

Nein, natürlich nicht. Kinder gehen nur anders mit Situationen um. Wir Erwachsenen setzen einfach voraus, dass unsere Kinder sich mit vielen Dingen einfach abfinden müssen. Und das obwohl wir alle wissen, wie schlimme Erlebnisse in der Kindheit sich auf das spätere Leben auswirken können. Wie viele Erwachsene haben heute Probleme, weil irgendetwas in ihrer Kindheit schief gelaufen ist…

Wir müssen heute etwas unternehmen, dass unsere Kinder es morgen einfacher haben. Und dazu gehört es einfach mal in den sauren Apfel zu beißen und aufzustehen und für Gewaltprävention einzutreten. Pädagogen müssen auf die Thematik sexuelle Übergriffe unter Kindern eingehen und darauf geschult werden. Ein Handlungsleitfaden muss entworfen werden und mit den Eltern besprochen werden. Jugendämter sollten anstatt mitzuhelfen die Thematiken zu vertuschen, gemeinsam mit den Eltern und den Einrichtungen daran arbeiten, dass eine Lösung für alle Beteiligte gefunden werden kann. Und kein Kind, weder Opfer noch das übergriffige Kind darunter leiden.

Aber die Realität sieht leider anderes aus…

In unserem Fall ist Gras über die Sache gewachsen, der Träger, das Jugendamt und das Landesjugendamt haben uns in der Öffentlichkeit als hysterische Eltern dargestellt und machen munter weiter… Der Träger stampft einen Naturkindergarten nachdem anderen aus dem Nichts. Und als Leitungen werden unsere alten Erzieherinnen eingesetzt, welche jahrelang bei den sexuellen Übergriffen zugesehen haben und unsere Kinder nicht ernst genommen haben.

Aber es funktioniert, da es genug Eltern gibt die dem Ganzen einfach zusehen und nichts mehr sagen. Dass, das Kind immer noch auffällig ist und auch nach der Kitazeit sexuell übergriffig geworden ist, danach kräht kein Hahn mehr. Sogar ganz im Gegenteil, es schickt sich nicht darüber zu sprechen.

Ich kann Ihnen nur raten, egal wie aussichtslos Ihre Situation im Moment auch seien mag, stehen Sie auf kämpfen Sie für Ihre Kinder! Denn diese werden es Ihnen danken und dadurch selbstbewusste starke Kinder werden, welche Ihnen vom ganzen Herzen vertrauen.

Wir müssen alle anpacken, wenn wir für unsere Kinder eine sicherere Zukunft haben möchten! Egal wie steinig der Weg auch ist, nur vom zusehen gehen die Steine nicht weg 😊

 

 

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