Wir Eltern haben klar überreagiert …

Mobbing an schulen

 

Klar gab es sexuelle Übergriffe, aber was wir daraus gemacht haben, ist einfach völlig übertrieben!  Das ist nach Stand heute, immer noch die Ansicht des pädagogischen Personals. Woher ich das weiß? Man hört so einiges und bekommt es auch täglich mit, wie sich das Personal neuen Eltern, Bekannten oder anderen Menschen die nach den Geschehnissen fragen gegenüber äußern. Unglaublich finde ich das! Noch einmal zur Erinnerung für alle, die es nicht wissen oder nur Teile meiner Artikelserie gelesen haben:

  • Gestartet ist das ganze Chaos 2014, hier kam es zu einer Grenzverletzung im Zuge eines Doktorspiels. Das Ganze wurde mit einem der betroffenen Eltern besprochen, mit dem Kind sowie den Eltern, welches die Grenzverletzung begangen hat nicht. Im Zuge der damaligen stattgefundenen Elterngespräche kam dann raus, dass es es weitere Doktorspiele gab, damals war nicht die Rede von sexuellen Übergriffen.
  • Anfang des Jahres 2015 kam dann raus, dass es zu sexuellen Übergriffen in der Kita kam im Zeitraum von Sommer 2014 – Winter 2014. Hier wurde größtenteils ein Kind zu sexuellen Handlungen gezwungen. Dem Kind wurde die Hose runtergezogen und ein Stock eingeführt, an der Scheide gerieben usw. Wieder von dem Kind, welches an der Grenzverletzung davor beteiligt war. Zu diesem Zeitpunkt war ich noch im Elternrat und holte eine Expertin auf diesem Gebiet ins Boot. Diese riet uns, das Thema zu bearbeiten in Form eines Elternabends und dass die betroffenen Eltern sich aussprechen. Alles geschehen! Das damalige Kitateam versprach das übergriffige Kind zu beobachten und die Eltern des besagten Kindes, dass Sie zu einer Familienberatungsstelle gehen, um die Ursache herauszufinden, warum ihr Kind so massiv auffällig geworden ist
  • Oktober 2015 stellte sich heraus, dass es zu weiteren sexuellen Übergriffen gekommen ist! Es wurden Stöcke eingeführt anal und vaginal, Pipi musste getrunken werden, Penisse wurden in den Mund genommen, Scheiden gerubbelt usw. es gab etliche Gespräche, wir mussten sämtliche Vereine einschalten und wirklich hart kämpfen, damit die Einrichtung, der Träger und das Jugendamt endlich zugeben, dass es zu sexuellen Übergriffen gekommen war. Wieder wurde versprochen, dass es Programme für die Kinder geben wird, dass die Kinder besonders das Kind gesondert beobachtet werden, dass einfach alles gemacht wird, damit es den Kindern wieder besser geht und sie sicher sind. Die Kommunikation zu den Eltern sollte ebenfalls transparenter gehandhabt werden.
  • Im Mai 2016 stellte sich erneut heraus, dass es wieder oder durchgehend zu sexuellen Übergriffen unter den Kindern gekommen ist, es gab zwei weitere Kinder, welche ebenfalls übergriffig geworden sind. es wurden wieder Handlungen  ausgeübt wie: Stockeinführungen anal sowie vaginal, Scheiden rubbeln, Finger in Popos stecken, Penisse rubbeln und in den Mund nehmen, Pipi trinken usw. Alles immer unter Druck: Wenn du das nicht machst, dann erschieße ich deine Mama, du darfst dass nicht sagen, wenn du das sagst, dann schlage ich dich, du bist nicht mehr mein Freund usw. Eine Mutter schaltete die Presse ein, mein Buch welches von den alten Vorfällen berichtet, kam raus und schon überschlugen sich die Ereignisse.

Das Team wurde teils ausgetauscht und es wurde sich wieder einmal entschuldigt … Der Junge musste endlich die Einrichtung verlassen. Doch immer noch nach all den schrecklichen Taten, die unsere Kinder erleiden mussten, weil ein pädagogisches Team sich einfach nicht mit dem Thema auseinandersetzen will/wollte und sich nicht eingesteht, das Thema nicht ernst genommen zu haben. Kamen Kinder psychisch, sowie physisch zu schaden. Doch Sie behaupten standhaft heute immer noch, „Die ganze Sache wurde künstlich hochgespielt. Die Eltern haben sich gegenseitig angestachelt und den Kindern Worte in den Mund gelegt.” Alles halb so wild gewesen…

Da frage ich mich doch, wie hoch die Toleranzschwelle unserer pädagogischen Fachkräfte ist, wenn sie:

  1. Stockeinführungen anal sowie vaginal
  2. Zungenküsse
  3. Scheiden rubbeln.
  4. Penisse in den Mund nehmen.
  5. Penisse rubbeln.
  6. Pipi trinken.
  7. Am Popo riechen.
  8. Und das alles mit roher Gewalt, Erpressungen, Nötigungen usw.

als hochgekocht, übertrieben ansehen…

Denn was wir nicht vergessen dürfen, auch das Team, der Träger sowie das Jugendamt ist: Dass, die Familie des übergriffigen Kindes zugibt, dass Ihr Kind massiv sexuell übergriffig war, da Ihr Kind sexuell missbraucht wurde,während das Kind die Kita besucht hat, von einem fremden Mann. Das kam im Zuge der Therapie raus … Ganz ehrlich wie kann man sich nach so einer Information noch hinstellen und behaupten die Suppe wurde heißer gekocht als es war? Wie kann man behaupten, dass die Eltern daraus eine Show gemacht haben? Wir haben immer und immer wieder gesagt, mit dem Kind stimmt etwas nicht, es braucht Hilfe, man wird nicht ohne Grund so auffällig… Aber es hieß immer nur, überlassen Sie das den Experten! Und ganz ehrlich? Die Experten haben versagt, denn das Kind wurde, wie seine Eltern selber sagen, sexuell missbraucht! Und hätte man das früher erkannt, dann hätte man dem Kind helfen können! Unsere Kinder wären dann sicher gewesen und hätten diesen Alptraum nicht erleben müssen… Aber wir reagieren natürlich über, selbstverständlich!  Ich frage mich bis heute, wie man mit dieser Einstellung nachts schlafen kann. Oder mit einer Arroganz die keine Grenzen kennt, anderen Menschen die nach den Geschehnissen fragen einfach sagen kann: “ Ach da war was aber das war nicht schlimm…“